Miteinander Lernen
Außerschulische Lernförderung für Schüler:innen aus herausfordernden Lebenssituationen
Miteinander Lernen unterstützt Kinder und Jugendliche ab Klasse 2 bis zum Schulabschluss. Lehramtsstudent:innen fördern jeden Samstag über 100 Schüler:innen bis zum Schulabschluss.
Das Projekt wird von dem studentischen Leitungsteam und der Einrichtungsleitung koordiniert. .
Auf folgende Bereiche legen wir bei der Begleitung der Kinder und Jugendlichen besonderen Wert:
- Partizipation der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien
- Emotionale und soziale Entwicklung
- Sprachliche Entwicklung und Wissensvertiefung
- Arbeitshaltung und Arbeitsorganisation
- Lernen lernen und Motivationstechniken
Die Projektkoordination sieht auch die enge Zusammenarbeit mit Eltern und Schule vor. Dabei sehen wir die Eltern als Expert:innen für ihre Kinder und ihre Lebenswelt.
Die Eltern und Familien der Kinder und Jugendlichen sind uns herzlich Willkommen. Sie werden ebenfalls begleitet, beraten und nehmen an Maßnahmen der Elternbildung teil. Das Projekt findet in den Räumlichkeiten des Hauses für Familien statt, für viele Eltern ein von ihnen anerkannter Schutzraum.
Die Eltern sind Bildungsbegleiter:innen für ihre Kinder und entwickeln im Verlauf des Projekts ein eigenes Bildungsinteresse. Sie bauen ein Vertrauen zu den Studierenden auf, wodurch Kommunikationsschwelle niedriger ist und die Eltern in ihrer Funktion als Bildungsberater:innen gestärkt werden.
Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an:
Info und Kontakt: Martin Kaufmann, Tel.: 0241-9437672-12 oder martin.kaufmann@ekir.de
MiA - Migrantinnen einfach stark im Alltag
MiA - Migrantinnen einfach stark im Alltag
Sie möchten Deutschland besser kennenlernen? Sie wollen mehr über Alltagsthemen wie Kita, Schulen, Berufe oder Freitzeitmöglichkeiten in Ihrem Sozialraum erfahren? Und Sie möchten nebenbei, in Ihrem eigenen Tempo Ihr Deutsch verbessern? Sie haben Lust, sich regelmäßig mit anderen Frauen zu treffen? Dann sind Sie in einem MiA-Kurs genau richtig. MiA ist ein Kursangebot von Frauen für Frauen. Die MiA-Kurse finden meistens im Klassenzimmer statt. Dort sprechen Sie über Themen, die für Sie wichtig sind. Dabei können Sie Ihr Deutsch verbessern. An manchen Tagen gehen Sie gemeinsam nach draußen, zum Beispiel um die Bibliothek, oder andere Bildungsorte kennen zu lernen. Oft gibt es in MiA-Kursen auch noch andere Angebote, zum Beispiel PC-Kurse, Nähangebote oder ähnliches. MiA ist ein Kursangebot, in dem Frauen sich gegenseitig stärken. Sie machen sich Mut. Sie lernen dazu und erfahren viel Neues. Der MiA-Kurs ist ein Angebot von Frauen für Frauen. Wenn das für Sie interessant klingt, kommen SIe am besten einmal persönlich zu uns ins Haus, um sich zu informieren. Wenn Sie Bedarf nach einer Kinderbetreuung haben, können Sie diese gerne ansprechen.
Dank der Förderung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ist dieser Kurs für Sie kostenlos.
Weitere Informationen finden Sie im Flyer deutsch, Flyer arabisch, Flyer farsi
Info und Kontakt: Martin Kaufmann, Tel.: 9437672-12 oder martin.kaufmann@ekir.de
RADschläge - das mobile Familienbüro 2026
RADschläge - das mobile Familienbüro unterstützt Familien
Zielgruppe
Das Projekt richtet sich vorrangig an Familien, die durch bestehende Angebote nicht oder nur schwer erreicht werden. Dazu gehören insbesondere Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte, Familien mit prekärem Einkommen, Alleinerziehende, Familien mit unsicherem Aufenthaltsstatus, Betroffene von Erwerbsarmut sowie Menschen, die sich in akuten Belastungssituationen befinden. Die Zielgruppe lebt häufig in stark belasteten Stadtteilen. In diesen Quartieren verdichten sich soziale Benachteiligung, beengte Wohnverhältnisse, geringe Bildungschancen und fehlende Netzwerke. Gerade hier ist der Bedarf an aufsuchender und vertrauensvoller Begleitung besonders hoch.
Ziele des Projekts
RADschläge verfolgt das Ziel, Menschen in herausfordernden Lebenslagen dort abzuholen, wo sie stehen und ihnen den Zugang zu Unterstützung, Bildung und Teilhabe zu erleichtern. Es soll Vertrauen aufbauen, erste Orientierung ermöglichen und konkrete Hilfe leisten, wenn konventionelle Wege nicht mehr greifen. Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Lebenssituation und die Stärkung der Eigenkompetenz von Familien, die bisher wenig Zugang zu institutioneller Unterstützung hatten. Ziel ist es auch, Menschen zu ermutigen, sich aktiv in gesellschaftliche Prozesse einzubringen, ihre Rechte wahrzunehmen und langfristig Perspektiven für sich und ihre Kinder zu entwickeln.
Vorgehen und Maßnahmen
Kern des Projekts ist der Einsatz eines elektrisch unterstützten Lastenrads, das als mobiler Anlaufpunkt für Beratung, Information und Begegnung dient. Die pädagogische Fachkraft des Hauses für Familien ist regelmäßig im Quartier unterwegs und bietet spontane sowie geplante Beratungsangebote im öffentlichen Raum an. Das Lastenrad ist ausgestattet mit Informationsmaterialien von Unterstützungspartner:innen innerhalb der Stadt Aachen sowie einer kleinen Büroeinheit. Somit kann nicht nur eine Beratung direkt vor Ort erfolgen, die kulturnah, mehrsprachig und stets auf Augenhöhe stattfindet, sondern es kann den Menschen direkt geholfen werden. Kleine Anträge können vor Ort bearbeitet und den Menschen ausgedruckt werden. Das schafft Vertrauen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, die Menschen in weiteren Prozessverläufen nicht zu verlieren.
Familien können darüber hinaus Fragen stellen, Anliegen schildern oder einfach erst einmal Kontakt aufnehmen. Viele Gespräche führen zur Weitervermittlung an spezialisierte Fachstellen oder werden zur Ausgangsbasis für weiterführende Begleitung durch das Haus für Familien. Besonders wirkungsvoll ist die Verbindung von mobil-präsenter Ansprache und der Möglichkeit, bei Bedarf an feste Anlaufstellen im Quartier weiterzuleiten. Dieses Vorgehen schafft Verlässlichkeit und trägt dazu bei, Schwellenängste abzubauen, denn so wird Beratung sichtbar, zugänglich und ansprechbar.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Martin Kaufmann, martin.kaufmann@ekir.de, 01573-4939279, 0241-9437672-12
Wir danken der Stadt Aachen für die Förderung im Jahr 2026
KinderKleiderBus
Unterstützung , die dort ankommt, wo sie gebraucht wird
Die grundlegende Idee zu diesem ehrenamtlichen „Projekt“ entstand in den Anfängen der Coronapandemie 2021. Viele Eltern waren in Branchen beschäftigt, die besonders hart und als Erste von den Folgen der Coronapandemie betroffen waren und zum Teil ihre Arbeitsstellen verloren hatten.
Der Bedarf nach dem Grundlegendsten, wie warme Sachen, Schuhe, Hosen, Pullover, Jacken, Mäntel äußerten die Familien gegenüber dem Haus für Familien bereits in den kalten Tagen von Januar - April 2021. Aus diesem Bedarf entwickelte das Team der Ev. Familienbildung Anfang 2021 die Möglichkeit einer mobilen Kleiderkammer, die in coronakonformer Weise betrieben werden konnte. Dank dem Aufruf einiger Aachener Pfarrer und der Spendenbereitschaft der Gemeindemitglieder: innen war schnell ein Kontingent an sehr gut erhaltener Winterkleidung für Kinder vorhanden. Die Familien, die in besonders herausfordernden Lebenssituationen lebten, konnten telefonisch Winterkleidung „bestellen“. Die Aktion war eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Maßnahmen.
Nach dem Wegfall der Kontaktbeschränkung fahren wir regelmäßig mit den gesammelten Kleiderspenden zu Aachener Grundschulen wie der Mataréestraße oder Beeckstraße oer Kitas wie der in der Albert-Maas-Straße, um die Kleidung direkt vor Ort an Familien weiterzugeben. Dabei ist es dem Team stets wichtig, dass die Ausgabesituation stets so aufgebaut wird, dass die Menschen nicht das Gefühl der Bittstellung umgibt. Die Projektmitarbeitenden kommunizieren auch stets das verbundene Prinzip des „Kleiderkreisels“ dieses Projekt. Sobald die abgegebene Kleidung zu klein geworden ist, wird sie wieder in den Kreislauf gegeben.
Wichtig für den Erfolg des Projekts ist die verbundene Lotsentätigkeit. Über die Kleiderausgabe kommt das Team immer wieder in den Austausch mit den Menschen zu sehr wichtigen und persönlichen Themen. Somit übernimmt das Projektteam auch eine Lotsenfunktion an in unserem Netzwerk passende Unterstützungsstrukturen wie Schuldnerberatung, Jobcenter, Jugendamt, Kindertagesstätten, oder die Schulsozialarbeit. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit die Kleidung bei uns vor Ort am Donnerstag und Freitag abzuholen.
Falls sie gut erhaltene Kleiderspenden haben, oder sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit im Projekt interessieren, dann, melden sie sich gerne bei:
Info und Kontakt: Martin Kaufmann, Tel.: 0241-9437672-12 oder martin.kaufmann@ekir.de
Gesunde Familiengrundschulen
Im Förderprogramm "kinderstark - NRW schafft Chancen"
Seit dem 10. Juli 2020 fördert das Land NRW im Rahmen des Förderprogramms „kinderstark - NRW schafft Chancen“ zum weiteren Aufbau der Präventionsketten in Aachen das Projekt „Gesunde Familiengrundschule Aachen“. An derzeit 4 Standorten wird das Konzept „Gesunde Familiengrundschule Aachen“ vom Haus für Familien umgesetzt. Familiengrundschulen sind Orte für Bildung und Beratung im Stadtteil. Sie fördern den weiteren Ausbau eines multi-professionellen Netzwerks zur Unterstützung von Familien im Quartier und bündeln verschiedene, insbesondere präventive Angebote an den Grundschulen. Sie bilden sozialräumliche Knotenpunkte und eine Anlaufstelle für Familien. Zudem werden auf Anfrage der Eltern, Referenten zu unterschiedlichen Themen ins Elterncafé als Gäste eingeladen. Auf diese Weise wird eng an den Bedarfen der Eltern orientiert beraten und unterstützt. Familiengrundschulen sind Orte der Begegnung, Beratung, Partizipation und Bildung für Kinder und Eltern. Angelehnt an das Konzept der Familienzentren NRW setzen die Familiengrundschulen die kommunale Präventionskette im Primarbereich fort.
Vor dem Hintergrund der gesundheitlichen Chancengleichheit brauchen gerade Familien in schwierigen sozialen Lagen Unterstützung und Anregungen zur gesunden Gestaltung des Alltags. Die Familiengrundschule bietet durch inkludierte Elterncafés einen niedrigschwelligen. Die Erfahrungen zeigen, dass die Cafés den Eltern die Möglichkeit bieten, persönliche Fragen zu stellen und sich ohne Scham über Alltagsthemen, unter anderen auch die Gesundheit und Ernährung der Kinder betreffend, auszutauschen. Dabei müssen die Möglichkeiten der Entwicklung einer Gesundheitskompetenz im Alltag möglichst niedrigschwellig und transparent sein, um angenommen zu werden. Zudem muss die Gesundheitsförderung in möglichst allen Lebenswelten stattfinden, um im Alltag verankert zu werden.
So eigenen sich besonders Grundschulen als Ort der Gesundheitsbildung. Kinder im Grundschulalter sind probierfreudig und neugierig. Inhalte zu den Themen ‚Ernährung‘ und ‚Bewegung‘ treffen hier auf viel Begeisterung und Aufmerksamkeit. Doch ist es mindestens genauso wichtig, auch die Gesundheitskompetenz der Eltern zu fördern. Der regelmäßige Besuch der Eltern und die vorhandene Vertrauensbeziehung zum Schulpersonal sind eine geeignete Basis, aufklärende und unterstützende Angebote zu Gesundheitsthemen vorzustellen und so gezielt präventiv zu wirken. Die dringend notwenige Elternarbeit findet insbesondere in den Elterncafé statt. Die Elterncafés sind ein großer Erfolg. Jedes Elterncafé wir wöchentlich von bis zu 25 unterschiedlichen Frauen besucht und ist häufig ein Willkommensanker in weitere Unterstützungsangebot der Familienbildung oder kooperierender Organisationen.
Das Haus für Familien - Ev. Familienbildung Aachen hat die Arbeit in den folgenden Schulen übernommen:
- Montessori-Grundschule Mataréstraße, Mataréstr. 11, 52078 Aachen
- KGS Beeckstr. Beeckstr. 15-17, 52062 Aachen
- KGS Luisenstr. Luisenstr. 42, 52070 Aachen
Info und Kontakt: Sylvia Savelsberg, Tel.: 0241-9437672-11 oder sylvia.savelsberg@ekir.de
Patenprojekte
"Willkommen Familien Zeit schenken" und "Behördenpat:innen"
Behördenpat: innen
Die Behördenpat: innen unterstützen Menschen ehrenamtlich bei der Bearbeitung sogenannter "Behördenpost". Für Menschen, die sich nicht sicher in der deutschen Sprache fühlen, leisten wir praktische, alltagsnahe Hilfe, und geben Erfahrungen weiter. Wenn Sie Unterstützung benötigen, kommen Sie am besten einmal persönloch zu uns ins Haus und wir bemühen uns schnellstmöglich, um einen Termin.
Wenn Sie sich vorstellen können uns als ehrenamtliche: r Mitarbeiter im Projekt zu unterstützen, freuen wir uns ebenfalls über eine Kontaktaufnahme.
Sie sind im besten Fall zuverlässig, belastbar, tolerant und verschwiegen, helfen in den eben beschriebenen Situationen. Sie sind versichert, bekommen ihre anfallenden Fahrtkosten erstattet und wir bieten regelmäßige Fortbildungsangebote an. Das Ehrenamt ist in unsere professionellen Strukturen eingebunden und fachlich begleitet. In diese fachliche Begleitung muss selbstverständlich eine Kultur der Anerkennung und Wertschätzung integriert werden. Die Ehrenamtlichen erhalten die Chance, ihre Kompetenzen, ihr Wissen und ihre Ressourcen gewinnbringend für andere Menschen einzusetzen. Das Patenprojekt ist eine sehr gute Ergänzung unserer Arbeit und für die betroffenen Menschen in ganz besonderen Lebenssituationen ein großer Gewinn.
Wir suchen regelmäßig neue Mitmacher: innnen. Nähere Infos dazu finden Sie in unserer Broschüre oder nehmen Sie direkt Kontakt auf zu:
Info und Kontakt: Martin Kaufmann, Tel.: 0241-9437672-12 oder martin.kaufmann@ekir.de
Willkommen – Familien Zeit schenken
Die Geburt eines Babys ist ein ganz besonderes Ereignis. Die Eltern sind überglücklich, aber alles ist anders. Das bisherige Leben wird auf den Kopf gestellt und der gewohnte Alltag umgekrempelt. In dieser Zeit brauchen Familien Unterstützung.
Diese Unterstützung bekommen sie von „Willkommen - Familien Zeit schenken“. Die Initiative versteht sich als moderne, organisierte Nachbarschaftshilfe. Sie ist eingebettet in die Arbeit des Hauses für Familien Aachen. Die Koordinatorin Astrid Simons begleitet die Ehrenamtlerinnen in ihrem Engagement. Diese unterstützen die Familien innerhalb des ersten Lebensjahres ein- bis zweimal pro Woche für jeweils zwei bis drei Stunden. Sie entlasten die Familien durch Kinderbetreuung, Begleitung zu Terminen, Gespräche, Hilfe bei der Organisation des Alltags, uvm.
Nähere Infos unter: https://engagementdirekt.aachen.de/detail/1802?viewMode=list
Info und Kontakt: Astrid Simons, Tel.: 015788913390 oder astrid.simons@ekir.de


